Labor Proteolytische Systeme

Im Rahmen einer antiviralen oder Antitumor-Immunantwort spielt das Ubiquitin-Proteasom-System u. a. eine zentrale Rolle bei der Generierung von Peptiden (Epitope) bzw. Epitopvorläuferpeptide, die durch die Aminopeptidasen ERAP1/2 zur optimalen Länge getrimmt werden. Diese Peptide werden über MHC-Klasse-I-Moleküle an die Zelloberfäche transportiert und zytotoxischen T-Lymphozyten des Immunsystem zur Erkennung präsentiert. Neben klassischen Epitopen werden vom Proteasom u. a. auch sogenannte gespleißte MHC-Klasse-I-Epitope generiert, die durch die Ligation von zwei proteasomalen Spaltprodukten entstehen.


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Schwerpunkt der Forschungsarbeit ist die Analyse der Prozessierung von tumorspezifischen Epitopen als Resultat einer somatischen Mutation sowie die Untersuchung der Bedeutung der Aminopeptidasen ERAP1 im Rahmen der Behandlung von Tumoren durch adoptiven T-Zelltransfer.

Sekretariat

Daniela Höcke
Sekretariat Prof. Kloetzel,
Forschungsorganisation

t: +49 30 450 528 142
f: +49 30 450 528 921

Laborleiter

Prof. Dr. rer. nat. Peter-Michael Kloetzel

Laborleiter Proteolytische SystemeCharitéUniversitätsmedizin Berlin
Charitéplatz 1
10117 Berlin

Postadresse:Charitéplatz 110117 Berlin

Campus- bzw. interne Geländeadresse:Virchowweg 6

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